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Die Mosel entspringt in Frankreich, gräbt ihren Lauf durch kiefernbewachsene Hügelketten und windet sich in Schlangenlinien entlang der Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland. Hier vereint sie sich mit zwei kleineren Flüssen, Saar und Ruwer, und bildet ein goldenes Dreieck, auf das ganze Chöre von Weinkennern Lobgesänge anstimmen. Der hier produzierte Weißwein wird wegen seiner Leichtigkeit, Klarheit und seinem markanten fruchtigen Bukett besonders geschätzt. So findet denn auch die wenigprozentige Frische der Weine von Mosel, Saar und Ruwer in aller Welt Anklang unter den Anhängern der "Nouvelle Cuisine".
Die besten Lagen kultivierten bereits die Römer vor 2000 Jahren; wie wertvoller Familienschmuck wurden sie von Generation zu Generation weitergegeben. Viele Güter waren im Besitz von Klöstern und Kirchen. Heute gehört weniger als 1% der Weinberge um Trier kirchlichen Grundbesitzern, doch diesem bescheidenen Anteil sind einige der besten Weine der Welt zuzuschreiben.
Drei der ältesten und einflussreichsten Besitztümer
dieser Region wurden 1966 als "Bischöfliche Weingüter" mit zentraler
Verwaltung und gemeinsamen Keller zusammengefasst. Das "Bischöfliche
Konvikt", das Bischöfliche Priesterseminar" und die "Hohe Domkirche"
besitzen zusammen etwas über 100 ha Weinberge, von den Hugh Johnson
schreibt " ... alle Weine sind ganz superb, der Nachdruck liegt auf Duftigkeit
und Finesse ..."
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