Die Pfalz

 

 
 
 

Das Anbaugebiet "Pfalz" erstreckt sich von Worms bis an die französische Grenze und von den Hängen des Pfälzer Waldes bis in die Rheinebene. Mit einer Rebfläche von ca. 23.500 ha ist die Pfalz das zweitgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Es gliedert sich in zwei Bereiche, den Bereich "Mittelhardt – Deutsche Weinstraße" und den Bereich "Südliche Weinstraße". Die klimatischen Bedingungen (hoher Anteil an Sonnentagen und ein Temperaturmittel von 11° C) sowie unterschiedlichste Bodenarten lassen in der Pfalz vielseitige Weine wachsen. So findet man hier vor allem Burgundersorten, aber auch Bukettsorten wie Gewürztraminer und Morio-Muskat. Nicht zu vergessen, die Rotweine aus der Pfalz: Dornfelder, Portugieser, Spätburgunder und neuerdings auch Trollinger.

Unsere Weine kommen fast ausschließlich aus dem Bereich der Südlichen Weinstraße. Das besonders milde Klima und die Landschaft erinnert ein wenig an die Toscana. Schon der bayrische König Ludwig lernte diese Gegend zu schätzen und nannte sie "sein Toscanien". Die von ihm erbaute "Villa Ludwigshöhe" gehört zu den schönsten Baudenkmälern der Südlichen Weinstraße.

Der Weinbau hat an der südlichen Weinstraße eine Jahrhunderte alte Tradition. Nicht umsonst liegt hier, am Ortsausgang von Rhort unter der Rietburg , Deutschlands ältester Weinberg, ein Naturdenkmal mit knorrigen, fast 400 Jahre alten Traminer-Rebstöcken.

Und die Spötter der Vergangenheit, die über die einfachen und häufig süßen Weine von der Südlichen Weinstraße die Nase rümpften, sind längst zu Freunden des Pfälzer Weines geworden. Heute gilt der toskanisch anmutende Südzipfel der "Weinpfalz" als eine der innovativsten deutschen Weinbauregionen.